Bővebb ismertető
Vorwort
„Struktur und Arbeitsweise von Datenverarbeitungsanlagen" heißt dieses Buch, ein scheinbar präziser Titel. Aber ist er das wirklich?
Nehmen wir einmal an, ein Autoschlosser, ein Autohändler und ein Taxifahrer würden ein bestimmtes Auto und dessen Funktionen beschreiben. Obwohl alle drei von und mit dem Auto leben, käme sicher nicht viel Gemeinsames heraus. Der eine sieht das Auto primär als Vielfalt von Einzelteilen, der zweite als Handelsobjekt und der dritte als Erwerbsmittel. Aus den nahezu unzähligen Merkmalen eines Autos wird jeder gerade diejenigen herausgreifen, die für ihn von Bedeutung sind. Allerdings kommen, trotz der verschiedenen Standpunkte, alle drei nicht an gewissen Grundmerkmalen vorbei (z. B. das Auto hat vier Räder, einen Motor, es braucht Benzin, es muß gesteuert werden).
Mit Datenverarbeitungsanlagen ist es nicht anders. Es gibt viele Leute, die sich damit beschäftigen. Um nur einige zu nennen: Entwicklungsingenieure, Wartungsingenieure, Operateure, Codierer, Programmierer.
Sie alle haben ihre eigene ganz spezifische Betrachtungsebene. Aber es gibt einen kleinen Bereich, in dem sich diese Ebenen überschneiden (für Fachleute: die Grenze zwischen Hard- und Software, die Maschinensprachebene). Und genau auf diesen Bereich bezieht sich der Buchtitel.
Dieses Lehrbuch vermittelt also Grundwissen, wie es für nahezu alle Datenverarbeitungsberufe erforderlich ist.
Bleibt nur noch zu sagen, daß für das Verständnis keinerlei Vorkenntnisse nötig sind, wenn es auch hier und da von Vorteil wäre, die Lehrprogramme „Zahlensysteme" und „Logische Schaltungen" aus der gleichen Buchreihe zu kennen.