Bővebb ismertető
Dem diesem Bändchen vorangeschickten Motto gibt es, seitens der Herausgeber, kaum noch etwas hinzuzufügen. Nur davon, wie diese ungeschriebenen Memoiren schließlich doch noch zur schriftlichen Mitteilung gelangten, soll die Rede sein.Von selbst versteht es sich dabei, daß verschiedene Versuche, der Erzählerin in Form von Interviews ihre Lebensgeschichte zu entlocken, gescheitert waren, ehe es Elisabeth Plessen gelang, die Widerstände Frau Katia Manns zu überwinden. Einmal in Fluß geraten, gedieh die Erzählung in wenigen, allerdings mehrstündigen Sitzungen. Zum Teil wurden daraus Fernsehsendungen, zum anderen Teil wurden die zerstreuten Mitteilungen in eine chronologische Erzählung umgegossen. Das geschah schon vor einigen Jahren. Dann blieb, gemäß der Einstellung der Erzählerin, die Sache halbausgearbeitet liegen. Anläßlich des 90. Geburtstags, im Sommer 1973, kam das Manuskript wieder in die Hände des Sohnes. In traulichem Beisammensein mit der Mutter, im Engadin, wurde die Erzählung einer weiteren Bearbeitung unterzogen. Mit täglich neuer Erfindungsgabe mußte die Erzählerin dazu bewegt werden, sich des Manuskripts anzunehmen: während der Teestunde etwa, auf der Terrasse, irgendeine spezifische Frage, irgendeine Textstelle betreffend, beflissenes Herbeischaffen von Brille und Bleistift - und das Spiel war gewonnen. Dann saß die Autorin oft bis zum Abendessen über den Blättern, kopfschüttelnd, von Brille und Bleistift eifrig Gebrauch machend; und nicht selten mit der abschließenden Bemerkung, daß das doch eine recht amüsante Erzählung sei. Der Leser, hoffen wir, pflichtet dem bei.Die Herausgeber. 2974