Bővebb ismertető
Die Glockner- und Venediger-Gruppe gehören zu den beliebtesten Zielen der deutschen Bergsteiger. Nach dem zweiten Weltkrieg waren alle Spezialführer für beide Gruppén vergriffen. Daher entstand das Bedürfnis nach einem sogenannten Kleinen Führer", wie sie der Bergverlag für andere Gruppén (ötztaler Alpen, Kaiser, Karwendel usw.) herausgebracht hatte. Als Unterlage für diesen Kleinen Führer durch die Glockner- und Venediger-Gruppe" diente der lángst vergriffene Sommerführer durch die Hohen Tauern" von Werner Toth-Sonns (1940). Die Herren Dr. Oskar Charlemont und Dr. Ernst Hermann brachten den Führer auf den Stand von 1952. Bis zum Jahre 1956 gingen zahlreiche Verbesserungsvorschláge für den kleinen Führer sein. Die Granatspitzgruppe sollte aufgenommen werden, auch die Talorte baten um Behandlung ihres gesamten Wegenetzes. Der Bergverlag entschlofí sich daher 1956, den Führer völlig neu bearbeiten zu lassen. Dabei halfen Verkehrsvereine und Gemeinden, Heimatvereine sowie die Sektionen der Gebiete erfreulich mit. Herr Pfarrer Josef Lahnsteiner vom Heimatverein Hollersbach, der inzwischen verstorbene Bergsteiger Ralf Maicher sowie die Bergrettungsdienstleiter gaben Unterlagen und unterzogen den fertigen Führer nochmals einer Korrektur. In den folgenden Jahren zeigte es sich, dafí der Kleine Führer" neben den Spezialführern notwendig ist. Im Sommer 1959 war er vergriffen. Inzwischen ergaben sich viele grundlegende Veránderungen der Anstiegswege und Unterkunftsmöglichkeiten. Der Ausbau von Strafíen ist vollendet, neue Unterkünfle sind entstanden bzw. im Entstehen, im Süden des Glocknergebietes wurde der Bau eines neuen Kraftwerkes der Tauernkraftwerke in Angriff genommen. Die Absicht, bei der Venediger-Gruppe auch die Anstiege auf der italienischen Seite zu berücksichtigen, wurde wieder aufgegeben, weil die Ubertrittsverháltnisse in der Gipfelkette des Venedigers noch völlig ungeklárt sind und die Bergsteiger nach wie vor mit unliebsamen Überraschungen bei Benutzung