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DIE FRESKEN IN DER KIRCHE DES HL. KLEMENS IN OHRID Das mittelalterliche Ohrid war lange einer der wichtigsten politischen und kirchlichen Mittelpunkte der byzantinischen und südslawischen Staaten. In der Stadt, der infolge ihrer Lage eine andauernde Blüte beschieden war, entstanden zahlreiche, zum Teil noch heute erhaltene grofie und kleine Kirchen. Zu den bedeutendsten noch bestehenden Baudenkmálern von Ohrid záhlt die ihrer Architektur, und vor allém ihrer Fresken wegen beachtenswerte Kirche der Gottesmutter Peribleptos. Eine über dem Hauptportal im Narthex der Kirche angebrachte Inschrift in griechischer Sprache besagt, dafi sie eine Stiftung des byzantinischen Feldherrn Progon Sguros und seiner Gemahlin Eudokia, einer Tochter des Kaisers Andronikos Palaiologos ist und 1295 errichtet wurde. Durch viele spátere Zubauten, besonders im 14. Jahrhundert, wurde ihre áufiere Erscheinung so weitgehend verándert, daB man der ganzen Schönheit, die den harmonischen und reinen Formen des ursprünglichen Kirchenbaues innewohnte, heute nicht mehr gewahr werden kann.