Bővebb ismertető
Bauanleitung für TransistorsuperWenn man schon Detektor- und Audionempfängerin allen möglichen Varianten gebaut hat, so wirdman bald von dem Wunsch bedrängt, sich ein Gerätzu bauen, das höhere Empfindlichkeit und vorallem eine bessere Trennschärfe aufweist. DieseForderungen können nur durch einen Überlage-rungsempfänger, also durch einen Super, in ent-sprechender Form erfüllt werden. Natürlich sindzum Bau eines solchen Gerätes Grundkenntnisse er-forderlich, die man sich aber größtenteils schon an-geeignet hat, wenn bereits vorher fleißig mit Tran-sistoren gebastelt wurde. Ein Problem, das immerwieder zur Debatte steht und so manchem BastlerSchwierigkeiten bereitet, ist das Wickeln der be-nötigten Spulen. Ohne geeigneten Frequenzmesserist das wirklich nicht ganz einfach, aber man kannsich die Sache erleichtern, wenn im Handel an-gebotene, schon fertig bewickelte Spulen verwen-det werden. So ist auch der in diesem Beitrag be-schriebene Empfänger zum großen Teil mit handels-üblichen Bauteilen und Bandfiltern ausgestattet. Da-bei wurden der Lautsprecher, die Übertrager, derDrehko, die Bandfilter, die Oszillatorspule undletzten Endes auch das Gehäuse vom Industrie-gerät Sternchen" verwendet.Sollten in diesem oder jenem Ort die angeführtenBauteile nicht erhältlich sein, so können sie überfolgende Adresse bezogen werden: Konsum-Genos-senschaft Dahlen, Elektroverkaufsstelle 386, 7264Wermsdorf, Klara-Zetkin-Straße 30.Bild 1 zeigt den Schaltplan des Transistorsupersohne die noch erforderlichen NF-Stufen, also nurHF- und ZF-Teil. Als Eingangstransistor fand derOC 872 Verwendung, wobei dieser auch durchäquivalente HF-Transistoren ersetzt werden kann.Die Mischstufe arbeitet selbstschwingend und er-zeugt eine Zwischenfrequenz von etwa 468 kHz, dieüber BFI ausgekoppelt wird. Die Zuführung desEingangssignals auf die Basis von Tri erfolgt überdie Ferritstabwicklungen L1-L2 und einem Konden-sator von 5 nF. Die Erzeugung der Oszillator-schwingung geschieht zwischen Emitter und Kollek-tor. Die beiden Abgleichtrimmer parallel zu den2 Drehkopaketen befinden sich schon angeschlossenals Schraubtrimmer auf der Oberseite des Stern-chen "-Drehkos. L3-L4 bildet die Oszillatorspule,deren Anschlüsse wie auch die der Bandfilter imBild 3 gezeigt werden.Die Neutralisation der ZF-Stufen erfolgt durch dieKondensatoren C1 und C2 von je 4 pF. Zu beachtenist, daß die Werte dieser Kondensatoren von denverwendeten ZF-Transistoren abhängen und durch-aus etwas anders liegen können. Die genaue Kapa-zität ist dann jeweils beim vorliegenden, spiel-bereiten Gerät experimentell zu ermitteln. DieSchwundregelung erfolgt über den Widerstand R1 20 kOhm, von dem die Basis von Tr2 nach derDemodulation die an diesem Widerstand abfallendeSpannung als Vorspannung erhält, Die Regelungdes 1. ZF-Transistors ist erforderlich, damit dieFernsender schwundfrei empfangen werden können.Ansonsten ähnelt der Aufbau der ZF-Verstärkerstu-fen dem des Sternchen", nur mit dem entscheiden-den Unterschied, daß beim Mustergerät auf die bil-ligen LA-Typen zurückgegriffen wurde und dieseals ZF- und Demodulatortransistor Verwendungfanden.Tr3 arbeitet ebenfalls als ZF-Transistor, und Tr4demoduliert die von Tr3 abgegebene und verstärkteZwischenfrequenz und verstärkt auch gleichzeitigdie gewonnene Niederfrequenz, die über den Kon-densator von 20 nF an den Schleifer des Lautstärke-reglers gelangt. Von dort wird die geregelte NFüber den Elko C6 an die Basis der Treiberstufe ge-koppelt. Die weitere Schaltung dazu zeigt Bild 2.Im wesentlichen entspricht die Schaltung des NF-Teiles der im Großen Radiobasteibuch" dargestell-ten. Es macht sich allerdings bei Verwendung derSternchen "-Batterie unbedingt erforderlich, denElko C5 von 100 |iF mit einzubauen, weil sonst derEmpfänger blubbert und pfeift. Als Übertragerwurden der K20 und K21 des Sternchen" verwendet,weil sie für diese Geräte relativ günstig sind. DerNF-Teil ist mit den Transistoren OC 817 und 2XFUNKAMATEUR SONDERAUSGABE 19653