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Erstes Kapitel
JTlach und farblos hing der Tag über der Stadt. Ein heftiger Südostwind stieß Wolken eines beizenden Geruchs vor sich her, reicherte ihn in den Straßen mit Auspuffgasen an und nahm am Flußufer und in den weiten Grünanlagen eine winzige Prise Frühling und einen kräftigen Schuß vermodernden Winters auf.
Durch die engen Straßen der Innenstadt drängten sich Menschen, ohne Eile und ohne ein notwendiges Ziel die meisten. Studenten und Studentinnen trugen ihre Kollegmappen, besprachen Probleme, Fußballspiele und nahtlose Strümpfe; wohlgenährte Männer schoben ihre Bäuche vor die Schaufenster, und Hausfrauen kauften das Nötige und hofften etwas Besonderes zu entdecken; ein Rollkutscher wuchtete leere Holzkisten auf einen Wagen, und zwei Afrikaner fütterten die Pferde davor mit Weißbrot; ein Polizist schlenderte am Gehweg entlang, und oben über der Straße hing ein grünes Tuch und pries eine neue Sorte Tomatensaft an.
Ein Mann suchte Ananas in Dosen, er lief von Geschäft zu Geschäft, er konnte Ananasmarmelade und frische Ananasfrüchte kaufen, aber er wollte die Frucht in Dosen. Der Mann schob die Hände in die Manteltaschen und ging zurück zu seinem Wagen, der vor dem Alten Rathaus parkte. Schade, dachte er. Ich hätte mich eher umtun sollen. Aber. Mutter wird sich deswegen nicht weniger freuen.
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