Bővebb ismertető
Vorwort
Für Band 2 des >dtv-Atlas zur Chemie< gilt erst recht, was ich schon zu Band 1 bemerkte: Es kann nur ein Bruchteil von dem dargestellt sein, was dieses extrem umfangreiche Gebiet enthält. Über die Auswahl läßt sich trefflich streiten.
Selbstverständlich ist auch hier die Nomenklatur auf dem neuesten Stand. Mehr ins Detail gehende, systematische Nomenklatur findet man in: Dieter Hellwinkel, Die systematische Nomenklatur der organischen Chemie, Springer-Verlag, Heidelberg. Die wirtschaftliche Bedeutung der Organischen Chemie läßt sich überhaupt nicht überschätzen. Einen vorzüglichen Einblick darüber geben: Klaus Weissermel und Hans-Jürgen Arpe, Industrielle organische Chemie, Verlag Chemie, Weinheim. Viele organische Verbindungen sind vor allem unter ihrem Trivialnamen bekannt. Der Verlag Chemie publiziert für die Gesellschaft Deutscher Chemiker eine >Trivialnamen-kartei<. Sie enthält neben den Trivialnamen organischer Verbindungen deren Strukturformel, den entsprechenden englischen Namen und jeweils eine Literaturstelle. Rechnergestützte Informationsdienste über neueste Veröffentlichungen zu organischen Verbindungen bietet an: Fachinformationszentrum Chemie GmbH, Steinplatz 2, D-10623 Berlin.
Auch für Band 2 standen mir meine liebe Rosemarie und Herr Professor Dr. Günther Scherowsky geduldig zur Seite. Winfried Groth vom dtv bin ich dankbar für seine Kleinarbeit beim Edieren des Manuskriptes.
Selbstverständlich liegen Verantwortung für Inhalt und Gestaltung bei mir. Anregungen, Hinweise und Kritiken werde ich sorgfältig beachten; jede Zuschrift erhält eine Antwort.
Haus »Kajen«, Stellenbosch, Jahresmitte 1983 Hans Breuer
Vorwort zur 6. Auflage
Die überarbeitete Auflage enthält drei neue Einheiten: Alkaloidé sind wegen des Dro-genproblems in aller Munde; die Wiederverwertung von Kunststoffen betrifft im steigenden Maße unsere Umwelt; Riechstoffe und Parfüms sind gewiß von Interesse. Die Produktionszahlen vieler ehem. Produkte sind unsicher, weil oft genug kaum zugänglich, bei Publikation schon veraltet oder nur grob abschätzbar. Dennoch finden Sie diese Zahlen im Text, denn es ist doch interessant, daß z.B. die Kunststoffproduktion mehr als 170 Mill. t im Jahr erreicht und damit in vielen Ländern die erzeugte Eisen- und Stahlmenge weit übertrifft, oder daß von den jährlich 12 Mill. t Methanol mehr als 10 Mill. t der Energieerzeugung dienen.
Allen Leserhinweisen bin ich nachgegangen und werde auch weiterhin jede Zuschrift beantworten.
Stellenbosch, Jahresanfang 1994 Hans Breuer