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Der Herr, schloss einen Bund mit Abraham und sprach "Deinem Samen habe ich dieses Land gege-ben, vom Flusse Aegyptens bis zum Grossen Fluss". Genesis 15, 18.
DAS LAND ISRAEL IST DIE VERWIRKLICHUNG EINES TRAUMES. Von Gott Abraham und seinen Nachkom-men versprochen; das Érbe, zu dem die Kinder Israels von Moses nach dem Aus-zug aus Aegypten geführt wurden, dort zu einer starken hebráischen Nation unter Dávid und Salomon geformt; die Geburtsstatte Jesu und Wiege der drei grossen monotheistischen Religionen — in der ganzen Welt berühmt als Quelle der Bibel.
Seit dem Anfang der überlieferten Zeit war Israel, hie und da Palástina genannt, eine gesuchte Beute. Seine Fruchtbarkeit und strategische Lage zogen zunáchst die kanaanitischen Stámme an, die die ur-sprünglichen Bauern vor etwa 5000 Jahren vertrieben. Dann kamen die Hebráer, die das Land einigten, um etwa 1000 vor Christus ein starkes Königreich zu gründen. Auf den Verkehrsstrassen
zwischen den grossen Reichen gele-gen, wurde Palástina oft überrannt. Assyrien, Aegypten, Babylon, Griechen-land, Rom und Byzantium herrschten hier nacheinander. Dann kamen die Kreuzfah-rer, die Mamelucken, die Türkén und die Englánder, aber für keine unter diesen Nationen hatte das heilige Land die Be-deutung, die es für die Juden hatte, waren sie doch an Eretz Israel mit einer tiefen, einzigartigen Hingebung gebunden. Trotz aller dieser jeweils sich ándernden Wellen der Eindringlinge, gaben die Juden niemals die Hoffnung auf, in ihre ehe-malige Heimat zurückzukehren. Seit der Zerstörung des zweiten Temples durch die Römer, vor 2000 Jahren, gab es ohne Unterbfechung jüdische Bewohner im ver-sprochenen Land, manchmal viele, und andere Male wenige. Gláubige Juden beten táglich zu Gott: "Sammle die Zerstreuten unter den Nationen, unsere Vertriebenen
Israel, Blick von einem Satellit